Nachhaltigkeit in der Technischen Chemie: So sorgen wir für sauberes Wasser

Die hauseigene Abwasserreinigungsanlage und umfassende Anpassungen im Produktionsprozess schützen die Nachbarschaft und die Umwelt.


Kläranlage 2

Kläranlage_Pfeil.jpg#asset:832

Der Einsatz von Ethylacrylat in der Polymerisation kann Geruchsemissionen erzeugen. Beim offenen Handeln mit flüssigen chemischen Komponenten kann es vorkommen, dass Geruchsemissionen entstehen. Nahe an einem Siedlungsgebiet kann es daher manchmal zu Beschwerden kommen, insbesondere wenn die verursachende Chemikalie leicht flüchtig ist oder wenn die Geruchsschwelle tief liegt.

In der Pilothalle der Emerell AG wurde ein solches Problem mit dem Monomer Ethylacrylat festgestellt und angegangen. Es sind mehrere Tätigkeiten, welche Geruchsemissionen verursachen können. Daher wurde der ganze Weg der Substanz vom Fass zum Endprodukt analysiert und auf eine Minimierung der Belästigung optimiert. Vom Abwägen des Rohstoffs bis hin zum Einsatz im Reaktor und über den Transport wurden vier einzelne Schritte angepasst. Dies brachte bereits teilweise den erwünschten Erfolg – doch erst nach Berücksichtigung der Reinigung konnten die Emissionen entscheidend reduziert werden. Das Spülwasser wird gesammelt und in einem weiteren Schritt chemisch und thermisch behandelt, so dass verbleibende Minimalmengen an Ethylacrylat nachträglich chemisch abgebaut werden. Anschliessend kann das emissionsfreie Spülwasser mit den anderen Abwässern aus der Reinigung der Produktionsanlagen gesammelt und zur internen Abwasserreinigungsanlage geführt werden.

Emerell, the future of your production