Innovation schafft Mehrwert

Kreativität, Serviceorientierung und technisches Knowhow schafft Mehrwert für die Kunden – dies beweisen die Mitarbeitenden von Emerell täglich. Durch eine technische Anpassung bei den beiden Chill Roll Anlagen konnte die Umbau- und Standzeit der Anlagen beachtlich reduziert werden.


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An der Extrusionsline ‘Chill Roll 1’ muss zum Wechseln einer gummierten Andruckwalze das Luftrakel samt 3D-Verstellmimik aufwändig und zeitintensiv durch unsere Anlagentechnik demontiert und anschließend wieder umständlich auf beiden Seiten der Anlage montiert und ausgerichtet werden. So verbuchten wir mitunter für den Walzenwechsel Stillstandzeiten von bis zu 8 Stunden. Mittels einer gut durchdachten technischen Anpassung kann diese Zeit zukünftig reduziert werden: Unsere Anlagentechnik baute einen einfachen Doppel-T-Träger als Verbindungselement zwischen die beiden Seiten, so dass die gesamte Luftrakeleinheit nun schnell und einfach demontiert und fixiert wieder montiert werden kann. Dadurch reduziert sich nicht nur die Umbauzeit enorm.

Der Technologie- und Prozessentwickler André Hache hat diese Idee aufgegriffen und für die Verbesserung der Produktion genutzt. Beispielsweise beschichteten wir für einen Kunden eine breite Trägerfolie und stellten den Verbund zwischen unserem Film und Träger mit der Presseurwalze her. Bei dieser Produktionsweise wurde das Luftrakel bisher Richtung Düse verschoben, was es uns unmöglich machte, unsere Automatikdüse zu verwenden. So nutzten wir für dieses Produkt die 2300mm Handdüse unserer Chill Roll 2, was bei der AVOR zu erhöhtem Planungsaufwand und zwangsläufig zu einer gewissen Unflexibilität führte, da die Düse nicht an zwei Anlagen gleichzeitig betreiben kann. Durch die leichtere Demontage des Luftrakels ist es jetzt möglich, die Automatikdüse für dieses Produkt einzusetzen. Dies hat eine eine erhebliche Verbesserung der Prozessstabilität bezüglich Flächengewichtsverteilung und Rollenoptik zur Folge.

Mit dieser einfachen Idee wird ein erheblicher Mehrwert geschaffen, von dem alle profitieren: Die Anlagentechnik durch den schnelleren Umbau, die AVOR durch höhere Flexibilität bei der Einplanung des Produktes und last but not least der Kunde durch eine verbesserte Qualität. Da der «Kollege Computer» die Profilregelung übernimmt, erleben die Maschinenführer weniger unter Stress. da sie

André Hache, Technology and Prozess Development Engineer